Oldtimer mit dem Flugzug importieren
Oldtimer sind beliebte Sammlerobjekte oder werden auch zur Geldanlage genutzt. Während man Oldies aus europäischer Produktion immer wieder mal auf den Straßen sieht, sind Fahrzeuge, wie der 1966er Dodge Charger Coupé oder der 1968er Buick Wildcat Hardtop Coupé 2-Türig auf deutschen Straßen schon echte Besonderheiten.
Bevor man aber so ein Fahrzeug auf den deutschen Straßen fahren kann, muss einiges an Zeit, Geld und Arbeit investiert werden. Neben der Oldtimer Restauration muss das Fahrzeug auch erst einmal importiert werden. Das ist auf dem Luftweg keine große Sache und kostet auch kein Vermögen, wie viele vielleicht meinen.
Allerdings muss man bei amerikanischen Autos vorher das Fahrzeug live besichtigen und unbedingt jemanden Fachkundiges mitnehmen. Denn die Amerikaner nehmen es mit dem Zustand der Autos nicht so genau. Ein Angebot welches mit “Showroom“ betitelt wird, kann durchaus in Europa nur noch als “reif für die Schrotthalde“ durchgehen. Wer sich jedoch die Zeit nimmt, kann in den USA super erhaltene Fahrzeuge finden, die hier ohne großen Aufwand instand gesetzt werden können.
Der Import gestaltet sich recht einfach. Hier braucht man nur eine internationale Logistikfirma zu beauftragen, welche sich dann darum kümmert, dass das Fahrzeug auf dem Luftweg überstellt wird. Man kann dann seine neue Errungenschaft entweder selbst am Flughafen abholen, oder lässt ihn sich auch noch bis nach Hause oder in die Werkstatt transportieren.
Die Kosten für die Überstellung kann man nicht pauschal genau benennen. Nach Erfahrungen von verschiedenen Oldtimerliebhabern, muss man mit etwa 1500 Euro rechnen. Dafür sind die Oldies in den USA schon für günstige 4000 Dollar zu haben. Natürlich ist die Preispalette nach oben hin offen. Findet man ein gut erhaltenes Fahrzeug ist auch die Instandsetzung nicht übermäßig teuer, so dass man schon für 15.000 oder 20.000 Euro einen tollen Wagen hat, mit dem man auf der Straße mit Sicherheit Aufmerksamkeit erregen wird.
Foto: Oldtimer-Hochzeit